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Unser Roadtrip durch Neuseeland in 21 Tagen. [Südinsel]

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Unser Roadtrip durch Neuseeland

Unsere Route auf der Südinsel von Neuseeland
Auckland – Pahia – Tairua – Rotorua – Turangi – Napier – Wellington – Picton

11. Tag – Ankunft mit der Fähre in Picon weiter nach Nelson
Nach Ankunft unserer Fähre in Picton, haben wir direkt Vorort unseren Mietwagen abgeholt. Unsere erste Anlaufstelle auf der Südinsel war der Cullen Point. Wunderschöne Aussicht! Und mensch… Was ein heißer Tag! Wir haben mit viel schlechterem Wetter gerechnet. Regenjacke und Pullover haben wir bisher an keinem Tag auspacken müssen. Weiter fuhren wir nach Nelson. Ein kleines Städtchen, welches uns auf den ersten Blick überzeugt hat. Schöner Naturstrand, nette Geschäfte und eine schöne Aussicht. Hier haben wir uns sichtlich wohl gefühlt und wären gerne länger geblieben. Aber wir haben noch so viel vor uns und müssen weiter… 

Restaurantempfehlung: ChokDee in Nelson

Südinsel12. Tag – Greymoth
Der Abel Tasman Nationalpark ist groß. Riesengroß. Zuerst dachten wir, dass wir diesen Nationalpark wetterbedingt nicht besuchen könnten. Glücklicherweise änderte sich die Wettervorhersage, so dass wir spontan die Fahrt in Kauf genommen haben. ES HAST SICH SOWAS VON GELOHNT! Zeitlich haben wir es „nur“ bis zur Apple Tree Bay geschafft. Aber bis dahin lässt sich schon erahnen, was Backpacker auf dem weiteren Weg erwartet. Ihr könnt auch mit dem Kanu an diesen Strand paddeln 🙂 Ein Gefühl von unberührter Natur.

Abel Tasman, Apple Tree Bay

Abel Tasman, Apple Tree Bay

Auf dem Weg zu den Pancake Rocks (hier waren auf unserer Rundreise am meisten Touristen) haben wir noch einige Seelöwen/Robben besucht. An diesem Tag saßen wir viel im Auto, insgesamt haben wir 415 Kilometer zurückgelegt. Ein anstrengender Tag.

13. Tag – Franz Josef
Harry hat sich über Instagram viele Bilder während unserer Reise von Neuseeland angeschaut. Dank eines Bild hat er einen Tagesausflug zu Hokitika Gorge geplant. Solch ein helles, blaues Wasser habe ich noch nicht gesehen. Glasklar. Ein Ort, den ihr unbedingt in Neuseeland besuchen MÜSST. Am Abend fuhren wir noch zum Franz Josef Glacier und Fox Glacier. Beide Orten waren wieder gut von Touristen besucht. Besonders der Ort Franz Josef ist ein typischer Touristenort. Ein schöner Urlaubsort zum Wohlfühlen.

Hokitika Gorge

Hokitika Gorge

14. Tag – Wanaka
Nach Hokitika Gorge habe ich nicht damit gerechnet nochmal strahlend blaues Wasser zu sehen, aber auch die Blue Pools bieten ein wunderschönes Naturbild. Trotzdem hat mir Hokitika Gorge besser gefallen.

In meinem letzen Beitrag habe ich es schon angekündigt. Es gab eine Wanderung, die noch anstrengender war, als Tongariro Alpine Crossing: Roys Peak. An diesem Tag hatte Harry Geburtstag und ihm zu Liebe habe ich einer Wanderung mit 1580 Höhenmeter – mehr oder weniger – zugestimmt. Ich wandere und laufe gerne, aber wenn ich im Urlaub täglich 17 Kilometer zu Fuß unterwegs bin, geht auch mir nach fast 2 Wochen die Puste aus. Noch nie in meinem Leben habe ich innerhalb kurzer Zeit so viel und lange geflucht. Bereits die ersten 15 Minuten waren unglaublich anstrengend. Nicht nur, dass es an diesem Tag sehr warm war und wir zur Mittagssonne aufgebrochen sind, nein… Es ging ab Schritt Nr. 1 bergauf. Steil bergauf. Ganz klar, die Aussicht hat sich gelohnt und am Ende ist man stolz wie Oskar. Auf unserer Wanderung haben wir viele deutsche Touristen getroffen. GEHEIMTIPP! Dauer für Auf -und Abstieg: 5 Stunden

Aussicht von Roy's Peak

Aussicht von Roy’s Peak

15. Tag – Wanaka
Nach dem wirklich anstrengendem Tag gestern, stand heute nur eins auf dem Programm: GANZ VIEL NICHTS TUN! Mir tat nach Roy’s Peak alles weh. Aber im nachhinein betrachtet, war es wirklich eins der schönsten Momente in Neuseeland. Wir haben einen kleinen Spaziergang zum Lake Wanaka und That Wanaka Tree gemacht.

That Wanaka Tree (Lonely Tree)

That Wanaka Tree (Lonely Tree)

16. Tag – Queenstown
Das Geburtstagsgeschenk für Harry stand heute an: Jet Boat in Queenstown. Das ist wirklich cool gewesen. In Queenstown könnt ihr viele verschiedene Touren buchen und ganz viel Spaß haben. Der Kiwi Birdlife Park war nicht sehenswert. Ganz schön unberteuert. Wir konnten 2 Kiwis im Dunkeln beobachten, aber für den Preis war es eher eine Enttäuschung.

Restaurantempfehlung: Fat Badgers Pizza

17. + 18 Tag. – Te Anau
Das wir den Kepler Track auf unserer Reise nicht schaffen, war uns schon zuhause klar. Trotzdem wollten wir uns einen Eindruck machen und einfach mal drauf los laufen. Leider hat es einen Tag vorher so stark geregnet, dass es eher ein Matsch-Track war und wir den Track nach 10 Min. abgebrochen haben. Am nächsten Tag stand die Tour zu Milford Sound (Mirror Lakes, Homer Tunnel, The Chasm) an. Leider hatten wir genau an diesem Tag keinen Sonnenschein, sondern Regen und Wolken. Aber an einem Ort, der zu den regenreichsten Gegenden der Welt gehört auch nicht unerwartet. Ein Gutes hatte es: Wir haben unsere Regenjacken nicht umsonst eingepackt. Das zusätzlich gebuchte Unterwasser-Aquarium könnt ihr euch sparen. Bei uns war das Wetter so schlecht, dass wir nichts – aber auch wirklich gar nichts – gesehen haben. Te Anau war mit Abstand der uninteressanteste Ort in ganz Neuseeland. Hier haben wir uns nicht wohl gefühlt und waren froh, als wieder weiter aufbrechen konnte.

Milford Sound

Milford Sound

19. Tag – Timaru
Heute fuhren wir so schnell wie möglich raus aus Te Anau, weiter durch Dunedin zu den Moeraki Boulders. Alles sehenswerte Orte. Aber der Wallaby Park in Waimate hat uns an diesem Tag mit Abstand am Besten gefallen. Durch Zufall über TripAdvisor entdeckt und den kleinen Umweg gerne in Kauf genommen. Zum Glück. Wir konnten uns in den Gehegen frei bewegen und die Wallaby nach einer kurzen Einweisung selbst füttern. Die 12 $ tun nicht weh, jeder andere Park verlangt das dreifache und bietet nicht solch ein Erlebnis. Die Wallaby sind zuckersüß und zutraulich. Zudem leben noch einige andere Tiere in dem Park. GEHEIMTIPP!

SONY DSC

20. Tag – Akaroa
So richtig geplant haben wir unsere letzen Tage nicht, spontan sind wir nach Akaroa gefahren. Hauptsächlich aber auch, um einen Leuchtturm zu sehen. Die Besitzer unseres Motels haben uns aber ein paar Tipps gegeben, z. B. Hinewai Reserve (Jules Knob). Dort sind wir auch direkt hin, aber das Wetter war so unglaublich windig, dass wir es gar nicht Richtung Bucht (Strand) geschafft haben.

21. Tag – Christchurch
In Christchurch seht und hört ihr überall noch Baustellen. Die Folgen vom Erdbeben 2011 sind noch überall spürbar. Ein seltsames Gefühl. Viel Zeit haben wir im Zentrum nicht verbracht, kurz noch einen Spaziergang durch den Botanischen Garten, bevor wir die meiste Zeit im Motel verbracht haben. Jetzt zählte nur noch eins: Sachen Packen!

22. Tag – Abflug

Insgesamt haben wir in dieser Zeit 4.300 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, sind täglich 17 Kilometer zu Fuß unterwegs gewesen und haben ein wunderschönes Land kennengelernt. Wer die Natur liebt, darf sich dieses Land nicht entgehen lassen. Neuseeland ist definitiv zu 100% eine Reise wert und hat unser Herz sofort erobert. 

4 Comments
  • Yasmina Rosa Wölkchen

    Antworten

    Cool dass ihr euch diese Woche auch eine Glaskaraffe gekauft hat =) Ich mag Ingwer ja nur beim Sushi *lach*, aber klingt lecker die Kombi. Ich trinke mein Wasser gerne mit Zitrone / Limette und Minze =) Auch lecker und erfrischend.

    Nach Neuseeland möchte ich auch irgendwann mal =) In Verbindung mit Australien. Mal sehen wann ich das schaffe 😀 Die Bilder sehen wirklich toll aus, vor allem der Park klingt super, ich liebe die Tierchen dort unten <3

  • Amely Rose

    Antworten

    ich bin sprachlos und beneide euch schon ein wenig
    die bilder sind einfach traumhaft ich will mir nicht vorstellen
    wie schön das für euch war
    wundervoll

    alles Liebe deine AMELY ROSE

  • Wir Testen

    Antworten

    So tolle Bilder! Nach Neuseeland möchte ich unbedingt auch mal. Nebenan in Australien war ich vor Jahren mal und fand es super dort.
    Viele Grüße

  • bknicole

    Antworten

    Oh wow die Bilder sind der Hammer, vor allem das glasklare hellblaue Wasser, sowas sieht man echt sehr selten. Ich glaube Neuseeland muss ich mir auch mal auf meine Reisewunschliste setzten.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Freut mich aber, dass ich mit Dead of Summer deinen Geschmack getroffen habe. In den kommenden Monaten wird es noch weitere Serienvorstellungen geben, aus den unterschiedlichsten Genres ;).

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