Unser Roadtrip durch Costa Rica [2]

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Tag 9 – Manuel Antonio
Auf dem Weg Richtung Manuel Antonio haben wir noch jeweils einen kurzen Halt an der Playa Hermosa und Playa Espadilla eingeplant. Mittlerweile kann ich gar nicht mehr zählen an wie vielen Strandabschnitten wir in Costa Rica besucht haben. 

Zwischen der Strecke von Monteverde nach Manuel Antonio liegt die mittlerweile sehr bekannte Krokodilbrücke von Tarcoles. Die Brücke könnt ihr eigentlich nicht verfehlen. Es ist zwar nicht ganz ungefährlich über diese Brücke zu gehen, aber mittlerweile scheint es eine kleine Touristenattraktion in der Gegend geworden zu sein. Ihr seid dort also nicht die Einzigen, denn unter dieser Brücke leben so einige Krokodile.

Krokodilbrücke von Tarcoles

Schon einige Kilometer vor dem Manuel Antonio Nationalparks haben wir schnell gemerkt, dass hier wesentlich mehr Menschen unterwegs sind. Und es wurden immer mehr. Wir haben dann beschlossen am nächsten Morgen (ganz früh!) den Nationalpark zu besuchen. Bis dahin verbrachten wir die Zeit im Hotelpool und an der Playa Espadilla. Oh mein Gott… Da war vielleicht viel los. Der Strand ist schön, aber die Menge an Menschen macht den Strandabschnitt für uns unattraktiv. Ständig wurde versucht uns irgendwelche Aktivitätsangebote aufzuschwätzen.

Das Hotel El Faro Beach Hotel hat eine gute Lage zum Manuel Antonio Nationalpark.

Tag 10 – Nationalpark Manuel Antonio – Corcovado
Gleich morgens um 7.00 Uhr haben wir uns am Eingang vom Manuel Antonio Nationalpark angestellt. Wir waren nicht die ersten Touristen, eine kleine Schlange hat sich bereits vor der Kasse versammelt. Zum Glück waren wir so früh auf den Beinen, denn so hatten wir die Möglichkeit ein paar ruhigere Orte im Nationalpark zu sehen. Ausserdem waren noch einige Tiere aktiv. Waschbären, Faultiere und Affen.

Gefühlt waren es 42 Grad, daher haben wir den Nationalpark schon gegen halb 11 verlassen. Um diese Uhrzeit war am Eingangsbereich die Hölle los. Geht also bitte früh in den Nationalpark. Es gab auf unserer Rundreise kein Ort, an dem mehr los war.

Manuel Antonio Nationalpark

Weiter ging es zu unserer nächsten Unterkunft zur Danta Corcovado Lodge. Eine wirklich schöne Lodge mit sehr freundlichem Personal. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Abends wird in dieser Lodge ein 3-Gänge-Menü zu einem fairen Preis. angeboten. Diese Lodge solltet ihr unbedingt rechtzeitig buchen.

Tag 11 – Corcovado
Über unsere Lodge haben wir einen Tourguide für eine Tour durch den Corcovado Nationalpark gebucht. Ohne einen regionalen Tourguide habt ihr überhaupt nicht die Möglichkeit in den Nationalpark zu kommen. Ich empfehle euch auch unbedingt mit dem Auto vom Tourguide zum Park zu fahren, denn der Weg dorthin ist ein wahres Abenteuer. Wir sind insgesamt 29x durchs Wasser gefahren und haben in der Gegend die Orientierung verloren. Ohne unseren Guide wären wir spätestens hier aufgeschmissen gewesen.

Unser Tourguide war spitze. Er hat uns so viele unterschiedliche Tiere gezeigt, die wir alleine niemals entdeckt hätten. Tukane, Spinnen, Frösche, Affen… Überall gab es was zum Entdecken. Und am Ende waren wir ganz alleine an einem wunderschönen Wasserfall, in dem wir uns abkühlen konnten.

Wasserfall im Corcovado Nationalpark

Tag 12 – Alajuela
Da wir die kommenden Tagen an die Karibikseite von Costa Rica fahren, haben wir einen Zwischenstopp im Zentrum von Costa Rica eingeplant. Die Gegend Alajuela lag dafür genau richtig. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Halt an der Playa Uvita eingelegt und sind dann erneut über die Krokodilbrücke gefahren. Leider war der Vulkan Poas zu unserer Reisezeit gesperrt. So mussten wir leider unseren eigentlichen Plan über Bord werfen und wussten zuerst nicht so richtig, was wir in dieser Gegend unternehmen sollen.

Die nächsten 2 Nächte haben wir spontan im Hotel Alto Palomo verbracht. Das Hotel liegt auf 1800 Höhenmetern, belohnt wurden wir mit einer schönen Aussicht bis nach San Jose.

Aussicht von unserem Zimmer im Hotel Alto Palomo

Tag 13 – Alajuela
Da wir unseren eigentlichen Plan in Alajuela (Vulkan Poas) über Bord werfen mussten, haben wir uns erstmal dazu entschieden Kaffee für die Familie in Deutschland zu kaufen. So sind wir auf die Kaffeeplantage El Toledo Coffee gestoßen. Dort haben wir uns mit Kaffee eingedeckt und konnten ein weiteres To-Do von unsere Liste streichen. Übrigens… Der Kaffee schmeckt ausgezeichnet.

Der Catarata Del Toro Wasserfall (größter Wasserfall in Costa Rica) stand nicht auf unserer To-Do Liste, da wir aber genügend Zeit an diesem Tag hatten, sind wir spontan dorthin gefahren. Der Wanderweg bis runter zum Wasserfall führt über unendlich viele Treppenstufen. Schlussendlich hat sich dieser Ausflug aber gelohnt. Wir haben schon viele Wasserfälle auf unseren Reisen gesehen, aber der Catarata Del Toro könnte tatsächlich der bisher längste Wasserfall gewesen sein. Trotzdem war dies nicht unser Höhepunkt des Tages.

Durch unseren Besuch beim Catarata Del Toro sind wir nämlich an der Kasse auf die Blue Falls of Costa Rica aufmerksam geworden. Eine Sehenswürdigkeit, die wohl erst seit Kurzem in der Gegend angeboten wird. Die Blue Falls of Costa Rica sind also noch recht unbekannt. Durch Feld und Acker wurden wir von einem einheimischen „Guide“ zu zwei hintereinander liegenden blauen Wasserfällen geführt. Sogar baden ist hier erlaubt. Zwar ist das Wasser arschkalt, aber bei dieser Kulisse wagt man den Sprung ins kalte Wasser. Ein wunderschöner Fleck Erde.

Blue Falls of Costa Rica

Tag 14 – Tortuguero
Die letzten Tage verbrachten wir auf der Karibikseite von Costa Rica. Unser Ziel war der Hafen La Pavona, um mit einem Boot weiter nach Tortugero zu kommen. Auf dem Weg hatten wir unsere erste Polizeikontrolle – alles ganz harmlos. Nach Ankunft in La Pavona fuhren wir mit weiteren Touristen eine Stunden mit dem Boot zur Tortuga Lodge & Gardens. Unsere teuerste Unterkunft auf unserer Rundreise. Wir haben aber schnell gemerkt, dass alles rund um den Ort Tortugero teurer und sehr touristisch ist. Hier bezahlt man wirklich für Alles extra. Selbst die notwendige Bootsfahrt zur Unterkunft war nicht im schon sehr hohen Preis enthalten.

An der Unterkunft wurden wir von großen Leguane begrüßt. Wir haben auf unserer Reise zwar viele Leguane gesehen, aber diese hier waren doch nochmal eine Nummer größer.

Unser Boot zur Tortuga Lodge (links)

Tag 15 – Tortuguero
An diesem Tag haben wir den kleinen Ort Tortuguero besucht. Von dort haben wir spontan eine Kanu-Tour durch den Nationalpark Tortuguero gebucht. Wenn ihr im Ort eine Tour bucht ist dies günstiger, als über eure Unterkunft.

Auf der Tour haben wir viele Tiere gesehen. Sogar ein paar kleine und erwachsende Kaimane und Wasserschildkröten. Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Tortuga Lodge and Gardens

Tag 16 – Cahuita
Um wieder an unser Auto zu kommen, mussten wir erstmal wieder eine Stunde Boot fahren. Weiter fuhren wir 3 Stunden mit dem Auto nach Cahuita. Was ein schöner Ort. Die Gegend rund um Cahuita vermittelt einem dieses typische karibische Urlaubsgefühl. Zum Abendessen gab es eine empfehlenswerte Pizza in der Pizzeria Cahuita gegönnt.

Eine der besten Unterkunft war die Ferienwohnung Oasi in Cahuita. Wir würden jederzeit wiederkommen und wären auch gerne noch weitere Tage geblieben. Das Frühstück, welches die  Besitzer morgens auf der eigenen Terrasse servieren, war unglaublich vielfältig, lecker und ein persönliches Highlight.

Tag 17 – Cahuita
Harrys Geburtstag!
Er hatte die Ehre seinen Geburtstag in Costa Rica verbringen zu können, allein das ist schon ein tolles Geschenk. Morgens sind wir in den Nationalpark von Cahuita gegangen. Wir haben uns über die Größe des Parks vorher nicht informiert, haben aber relativ schnell am Punta Cahuita gemerkt, dass wir es viel weiter nicht schaffen. Es war nämlich sehr heiß und genügend Wasser hatten wir für eine größere Tour nicht dabei. Bis zum Badestrand Puerto Vargas haben wir es an diesem Tag nicht geschafft.

Nachmittgas sind wir noch – nach Empfehlung unserer Vermieterin – zur Playa Punta Uva und Playa Negra  gefahren. Durch die etwas größere Wanderung durch den Nationalpark Cahuita sind wir an keinem anderen Tag in Costa Rica gelaufen als heute. Schritterekord.

Tag 18 – San Jose
Da wir es am Vortag zu Fuß nicht bis zum Strand von Puerto Vargas geschafft haben, sind wir morgens nochmal mit dem Auto an den zweiten Eingang vom Nationalpark Cahuita gefahren. Dieser Eingang befindet sich an der „Puerto Vargas Station“. Dies war auch unser letzter Moment am Strand. 🙁 Wir fuhren nämlich weiter nach San Jose ins Landesinnere.

Puerto Vargas, Cahuita Nationalpark

Auf dem Weg nach San Jose war wirklich viel Verkehr. So viel Verkehr hatten wir während unserer gesamten Rundreise nicht. Die letzte Nacht verbrachten wir im Hotel Aloft.

Tag 19 – Rückflug

Unsere Route quer durch Costa Rica

Insgesamt waren wir 19 Tagen in Costa Rica unterwegs und haben in dieser Zeit 2.350 Kilometer zurückgelegt. Es war eine unvergesslich schöne Zeit. Das Land, die Menschen, das Essen, all die verschiedenen Tiere… Wir waren jeden Tag aufs Neue von dieser Vielfältigkeit beeindruckt. Costa Rica ist ein Traum! Wir werden wiederkommen. Bis bald…

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