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Die 5-Tages-Saftkur von Kale&Me

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Erstmal ein frohes neues Jahr 2017! Hattet ihr Vorsätze für das neue Jahr, die ihr wieder verworfen habt? Mein größeres Ziel war es ja eine 5-Tages-Saftkur durchzustehen. Das gehört wohl zur Kategorie „Gesünder ernähren“. Verworfen habe ich diesen Vorsatz nicht, sondern spontan auf Anfang Dezember vorgezogen. Es war nicht geplant im Jahr 2016 noch eine Saftkur zu starten, aber bei einem Gutschein über 20% (Black Friday) musste ich einfach zuschlagen. So habe ich für eine 5-Tages-Saftkur bei Kale&Me nur noch knapp 100 € bezahlt. Wenn ihr mehr über meine erste Saftkur von Kale&Me lesen wollt, dann klickt HIER.

Kale and Me SaftkurGeliefert wurden 30 Saftflaschen á 320 ml in 6 verschiedenen Geschmacksrichtungen: 1. Pamela Pine (Ananas, Apfel, Gurke, Zitrone, Minze), 2. Catie Carrot (Karotte, Apfel, Zitrone), 3. Al Avoca (Avocado, Spinat, Ananas, Zitrone), 4. Rosy Roots (Rote Beete, Karotte, Apfel, Zitrone, Ingwer), 5. Kalvin Kale (Grünkohl, Gurke, Spinat, Apfel, Staudensellerie, Zitrone), 6. Amy Almond (Mandel, Dattel, Wasser, Salz)

Tag 1 – Der Anfang.
Meine Motivation war von Anfang an gleich Null. Vielleicht war es doch zu spontan? Trotzdem fing ich wie geplant mit der Saftkur an. Dieser Tag fiel mir besonders schwer, aber bisher war bei jeder Saftkur der erste Tag der schlimmste Tag. Daher empfehle ich immer am ersten Tag Urlaub zu nehmen oder an einem Wochenende – ohne Termine – zu starten. Ab Mittag bekam ich schon leichte Kopfschmerzen, die bis zum Abend stärker wurden. Ich verzog mich mit meinem letzten Saft und einer Wärmflasche ins Bett.

Tag 2 – Halte ich wirklich durch?
Am Morgen fühlte ich mich geschlaucht, denn ich habe die Nacht nicht besonders gut geschlafen. Zum „Frühstück“ machte ich mir ein warmes Zitronenwasser und trank danach gleich den ersten Saft. Der Gedanke abzubrechen kam am Vormittag immer häufiger und lauter. Als ich aber abends in der Badewanne lag und mir bewusst wurde, dass ich schon den 2. Tag irgendwie geschafft habe, dachte ich vorerst nicht mehr ans Abbrechen. Ein Funken Motivation tauchte auf.

Tag 3 – Ein Hoch auf Gemüsebrühe!
Die nächsten drei Tage sind tatsächlich Arbeitstage und davor hatte ich Angst. Ob ich eine Saftkur über mehrere Tage auf der Arbeit schaffe? Ab 9:30 Uhr knurrte mein Magen hörbar im Büro, aber ein Hungergefühl verspürte ich in diesem Moment nicht. Zur Mittagspause kam dann ein Mittagstief. Weder wollte ich meine Kolleginnen beim Essen sehen, noch war ich in der Laune irgendwelche Gespräche zu führen, daher verbrachte ich die Pause alleine und zurückgezogen. Um 14 Uhr machte ich mir eine Tasse BIO-Gemüsebrühe, die auch bei einem Hungergefühl während der Saftkur von Kale&Me empfohlen wird. Ein Hungergefühl hatte ich nicht, sondern ich wollte einfach mal einen anderen Geschmack schmecken. Dafür musste ich die Tasse noch nicht mal leer trinken – Ein kleiner Schluck hat mir schon gereicht. Dieser Schluck Gemüsebrühe war meine Rettung am Tag. Aber wieso fällt mir diese Saftkur diesmal so schwer? Tag 3 war eigentlich immer ein guter Tag, aber bisher war dieser Tag auch meist der letzte Tag. Für den Rest des Tages hieß es also nur noch: Augen zu und durch!

Tag 4 – Kalt, kalt, KALT!
Den 4. Tag startete ich tatsächlich gut gelaunt. Ich fühlte mich gut und wusste natürlich auch, dass es der vorletzte Tag ist. Auf mein warmes Zitronenwasser wollte ich auch an diesem Morgen nicht verzichten. Am Mittag habe ich mir dann sogar noch eine Tasse Gemüsebrühe gemacht, da ich bei den kalten Temperaturen Lust auf ein weiteres warmes Getränk hatte. Heute hätte ich sogar richtig gerne einen Kaffee getrunken, aber nein… Durchhalten!

Tag 5 – Geschafft!
Endlich. Der letzte Tag! Ich hatte am Morgen sehr gute Laune und war sogar vor dem Wecker hellwach und fit. Ab der Mittagspause hatte ich wieder ein kleineres Tief und fühlte mich enorm aufgebläht. Ein Gefühl von „schlank sein“ spürte ich in den letzten Tagen nur am Morgen. In den letzten Stunden des Tages dachte ich hauptsächlich an Gerichte, die ich bald wieder essen darf. Ich plante meine Ernährung für den nächsten Tag und freute mich, diese 5 Tage tatsächlich geschafft zu haben!

Mein Fazit: Für mich war das die letzte Saftkur über 5 Tage! Nach meinen Erfahrungen der 3-Tages-Saftkuren, wollte ich auch unbedingt mal 5 Tage schaffen. Dies kann ich nun abhaken und das ist auch gut so. Die 5 Tage waren für mich überhaupt nicht leicht und fast schon eine Qual. 3 Tage sind meiner Meinung nach völlig ausreichend, um ein neues Körpergefühl zu spüren und/oder zum Start einer gesünderen Ernährung.

Ich spiele immer mal wieder mit dem Gedanken mir einen Entsafter zu kaufen. Bei all meinen Saftkuren muss er sich doch schon lohnen, oder? Ich glaube, dass der Aufwand einfach viel zu hoch ist und es sich preislich auch nicht wirklich rechnet. Habt ihr damit Erfahrungen und könnt mich für einen Entsafter überzeugen? 😉

2 Comments
  • Alexandra

    Antworten

    Ich wollte die Saftkur auch einmal ausprobieren, nur glaube ich, dass ich es einfach nicht schaffen würde. Ich bekomme direkt Kreislaufprobleme.
    Aber das mit dem Entsafter finde ich eine gute Idee, ich habe mir letztes Jahr einen von Phillips gekauft und bin wirklich sehr zufrieden damit.
    Versuche so oft es geht frischen Saft zu pressen.

    Liebe Grüße

    Alexandra

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